Aktuelles

23.08.2011

Bombenräumung: 19.000 Bewohner betroffen.

Permalink: aktuell/2011/08/23

Braunschweig steht vor einer der größten Evakuierungen der Nachkriegsgeschichte: Vermutlich müssen 19.000 Bürger am Sonntag, 18. September, wegen der Entschärfung mehrerer Bombenblindgänger ihre Wohnungen verlassen. Das hat die Verwaltung am Dienstag angekündigt. Nach der Auswertung historischer Luftbilder und ersten Sondierungsarbeiten habe der niedersächsische Kampfmittelbeseitigungsdienst vor allem im Gebiet Bürgerpark mehrere Verdachtsstellen ausfindig gemacht, an denen Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet werden. Weitere Untersuchungen der Experten der Polizeidirektion Hannover werden allerdings noch folgen, vor allem in der Oker. Aus diesem Grund senkt die Stadtentwässerung eigenen Angaben zufolge von Mittwoch bis einschließlich Sonntag den Wasserspiegel innerhalb des Okerumflutgrabens komplett ab. Gebiet rund um den Bürgerpark betroffen Erster Stadtrat Carsten Lehmann schließt auf Anfrage unserer Zeitung nicht aus, dass die Evakuierungen möglicherweise doch nicht erforderlich sein werden, wie es bereits im vergangenen Herbst der Fall war, als 17.500 Braunschweigern die Evakuierung drohte. Gleichzeitig betont er, dass es keine Alternative zu einer frühzeitigen Benachrichtigung der Bevölkerung gebe, so wie sie am Dienstag erfolgte. Und auch die Planungen von Stadt, Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen für so einen großen Einsatz müssten frühzeitig beginnen. Mehrere hundert Kräfte werden am 18. September im Einsatz sein, wenn es denn erforderlich ist. Nach Angaben der Stadtverwaltung müssen für die Entschärfungen große Teile der Innenstadt, der Bereiche Bürgerpark, Viewegs Garten, Frankfurter Straße und Wolfenbütteler Straße evakuiert werden, um einen Sicherheitsabstand von einem Kilometer zu jeder Verdachtsstelle einzuhalten. Betroffen ist auch der Hauptbahnhof. Dort können an jenem Sonntag keine Züge halten. Entschärfung würde bis spätestens 16.30 Uhr dauern Die Bewohner der betroffenen Stadtteile müssen bis 10 Uhr ihre Wohnungen verlassen haben. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes die Bomben bis spätestens 16.30 Uhr entschärft haben werden und die 19.000 Braunschweiger dann in ihr Zuhause zurückkehren können. Wer in dieser Zeit nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommt oder einen Ausflug unternimmt, für den bietet die Feuerwehr die Turnhalle der Hoffmann-von-Fallersleben-Schule am Sackring/Ecke Kälberwiese im Westlichen Ringgebiet als Ausweichquartier an. Betroffene Bewohner werden in den nächsten Tagen auch noch per Post von der Feuerwehr über die genauen Umstände der möglichen Evakuierung informiert. Auch Straßenbahn- und Busverkehr wären beeinträchtigt Alle Informationen bietet die Stadt auch unter der Internetadresse www.braunschweig.de/bombenfund an. Die Feuerwehr hat ab sofort ein Info-Telefon unter der Nummer (0531) 23 45 678 geschaltet. Bürgerinnen und Bürger, die einen Krankentransport benötigen, werden gebeten, sich rechtzeitig in den Wochen vor der Evakuierung unter der Telefonnummer (0531) 19 222 zu melden. Im Zuge einer Evakuierung wäre auch der Straßenbahn- und Busverkehr in Braunschweig beeinträchtigt. Um die Behinderungen so gering wie möglich zu halten, plant die Verkehrs-AG für die betroffenen Stadtbahn- und Buslinien einen Ersatz- beziehungsweise Umleitungsverkehr. Für die Evakuierungsfahrten zu den Sammelunterkünften soll es einen Buspendelverkehr geben. Die Fahrten werden zeitnah über die Internetseite www.verkehrs-ag.de und die elektronische Fahrplanauskunft bekannt gegeben.
31.05.2011

Feuer im Schlosscarree

Permalink: aktuell/2011/05/31

In der heutigen Nacht wurde die Feuerwehr Braunschweig um 23:33 Uhr von der automatischen Brandmeldeanlage des Einkauf- und Gesundheits-zentrums Schlosscarree alarmiert. Nur wenige Minuten später trafen der Löschzug, der Direktionsdienst und der Abrollbehälter Atemschutz von der Hauptfeuerwache an der Einsatzstelle ein. Noch auf der Anfahrt wurden die Einsatzkräfte von der dortigen Haustechnik über das Feuer in einem Müllraum informiert. Es brannte ein Müllcontainer in einem Müllraum neben dem offenen Haltebereich für die Rettungs- und Krankenwagen. Die Sprinkleranlage hatte ausgelöst und den Brand auf diesen Müllraum begrenzt und gleichzeitig auch die Feuerwehr über die Brandmeldeanlage alarmiert. Der Container wurde von der Feuerwehr unter Atemschutz abge-löscht und aus dem Gebäude verbracht. Durch eine gute bauliche Abtrennung (Brand- und Rauchschutztüren) und umsich-tiges Vorgehen der Feuerwehr wurde verhindert, dass der Brandrauch in die Pas-sage und die angrenzenden Praxen ziehen konnte. Aus dem Haltebereich wurde der Rauch mit Hochleistungslüftern der Feuerwehr herausgeblasen. Die Straße Ritterbrunnen musste aufgrund der Löscharbeiten eine halbe Stunde für den Verkehr gesperrt werden. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Quelle: Feuerwehr-Einsatzinformation Stadt Braunschweig
22.04.2011

Lagerhalle in Vollbrand

Permalink: aktuell/2011/04/22

Gegen 19.29 Uhr ging der Notruf über ein Feuer in der Petzvalstraße 39 ein. Gemeldet wurde durch eine Anwohnerin starke Rauchentwicklung im Bereich in einer Lagerhalle auf dem Betriebsgelände. Den erst eintreffenden Kräften bot sich nachfolgendes Bild. Etwa ein Viertel (ca. 30 m x 15 m) einer im rückwärtigen Bereich des oben genannten Grundstückes angeordneten Lagerhalle stand in Vollbrand. Neben der starken und weit sichtbaren Rauchentwicklung, drohte das Feuer zweitweise auf den Dachstuhl eines angrenzenden Wohngebäudes überzugreifen. Unter Zuhilfenahme aller drei Drehleitern der Feuerwehr Braunschweig in Form einer sogenannten „Riegelstellung“ konnte im Bereich der funktions-tüchtigen Gebäudeabschlusswand ein Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus verhindert werden. Während der Löschmaßnahmen kam es immer wieder zu kleineren Explosionen im Bereich der Lagerhalle. Neben Möbelstücken, einem Pkw und diversen Verpackungsmaterialien liegen derzeit allerdings keine genauen Kenntnisse über die verbrannten Gegenstände vor. Der Brand ist nun unter Kontrolle und die erforderlichen Nachlöschmaß-nahmen unter Zuhilfenahme von Schaummittel sind eingeleitet. Im Einsatz sind neben Kräften der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Volkmarode sowie der Fachzug 81 der Freiwilligen Feuerwehr, bestehend aus den Ortsfeuerwehr Veltenhof, Lamme und Watenbüttel. Zur Sicherstellung des Brandschutzes in der Stadt wurden zwei weitere Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr zur Hauptfeuerwache alarmiert und der rückwärtige Führungsdienst der Berufsfeuerwehr eingesetzt. Quelle: Feuerwehr-Einsatzinformation Stadt Braunschweig
19.04.2011

Kaminfeuer außer Kontrolle

Permalink: aktuell/2011/04/19

Schaden in Höhe von etwa 10.000 Euro entstand am Abend bei einem Brand in einem Haus in Timmerlah. Das Feuer im Kamin des Doppelhauses war vermutlich aufgrund eines technischen Defekts am Abgasrohr in die Zwischendecke des Wohnzimmers geschlagen. Zur Brandbekämpfung rückte ein Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Feuerwehr Timmerlah aus. Die Einsatzkräfte mussten etwa zwölf Quadratmeter der Zimmerdecke freilegen, um das Feuer zu löschen. Verletzt wurde niemand. Quelle Pol Presse BS
21.03.2011

Eintracht Fan von Zug erfaßt

Permalink: aktuell/2011/03/21

Am heutigen Sonntagnachmittag, nach dem Fußballspiel Eintracht Braunschweig gegen Hansa Rostock, wurde ein Fan von Eintracht Braunschweig durch die Regionalbahn von Braunschweig nach Magdeburg bei der Ausfahrt aus dem Braunschweiger Hauptbahnhof erfasst. Die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr Braunschweig wurde um 16:20 Uhr über den Bahnunfall auf Bahnsteig 8 mit eingeklemmter Person durch mehrere Notrufe informiert. Der sofort alarmierte erweiterte Rüstzug traf sechs Minuten später an der Einsatzstelle ein. Die Einheiten wurden durch einen bereits nach drei Minuten eintreffenden Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes und einen Notarzt ergänzt. Der Fußballfan wollte die ausfahrende Regionalbahn nach Magdeburg noch erreichen, dabei stürzte er zwischen den zweiten Waggon und den Bahnsteig und wurde dort teilweise überrollt und eingeklemmt. Die ersteintreffende Rettungswagenbesatzung und die Notärztin haben den Verunfallten unter dem Zug medizinisch versorgt und zur anschließenden Rettung stabilisiert. Zur Befreiung des Patienten war es erforderlich, den Zug mehrfach zu bewegen. Nach der fast dreißigminütigen Rettung wurde der Patient mit schweren Verletzungen in die Unfallklinik Holwedestraße transportiert. Zur Betreuung der Tochter des Patienten und 3 weiterer Personen wurden zwei Notfallseelsorger eingesetzt. Während der Rettungsarbeiten kam es im Bahnverkehr des Hauptbahnhofes Braunschweig zu Behinderungen. Dadurch kam es zu Verzögerungen im Bahnverkehr. Bei dem Einsatz waren 33 Rettungskräfte im Einsatz. Der Rüstzug der Berufsfeuerwehr wurde aufgrund der eingebundenen Einsatzkräfte im Zuge des Fußballspieles personell durch die Ortsfeuerwehr Innenstadt verstärkt. Quelle: Feuerwehr-Einsatzinformation Stadt Braunschweig
03.03.2011

Großeinsatz der Feuerwehr

Permalink: aktuell/2011/03/03

Parallele Feuerwehreinsätze durch LKW-Unfall und Wohnungsbrand mit 5 Verletzten beschäftigten die Feuerwehr. Stark gefordert waren die Einsatzkräfte der Haupt- und Südwache während der Tagesdienstschicht. Sogar mit im Verwaltungsdienst tätigen Führungskräften mussten Reserveeinsatzfahrzeuge besetzt werden. Auch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr wurden alarmiert und besetzen die vakanten Wachen – der Fachzug 82, zusammengestellt aus den Ortsfeuerwehren Bienrode, Wenden und Thune, die Hauptfeuerwache und die Ortsfeuerwehr Innenstadt die Südwache. Zunächst lief die Brandmeldeanlage einer Forschungseinrichtung am Flughafen ein. Um 11:13 Uhr wurde dann der Rüstzug zu einem schweren Verkehrsunfall im Abfahrtsbereich Gartenstadt der A 391 eingesetzt. Das führte bereits dazu, dass auf der Haupt- und Südwache „Tagalarm“ für die Verwaltungsdienstleistenden ausgelöst wurde. Ein weiteres Führungsfahrzeug und zwei Löschfahrzeug konnten mit diesen Beamten zusätzlich besetzt werden. Gerade von einem Wasserschaden in der Eichtalstraße zurückgekehrt wurde um 12:18 Uhr eine aus Fahrzeugen der Südwache und der Hauptwache zusammengestellte Einheit zu einem Feuer mit Menschenleben in Gefahr in die Weststadt in Marsch gesetzt. --- Bei der Abfahrt von der A 391 über die Ausfahrt Gartenstadt hatte sich ein LKW mit einem beladenen Altpapiercontainer überschlagen und war quer über den neben der Abfahrt verlaufenden Rad- und Gehweg in Schräglage auf den Kopf gedreht zum Liegen gekommen. Der Fahrer des LKW war entgegen erster Meldungen zwar nicht eingeklemmt, jedoch musste er aufgrund seiner Verletzungen durch den Rettungsdienst medizinisch erstversorgt und in ein Krankenhaus transportiert werden. Da die Möglichkeit bestand, dass sich unter dem LKW weitere Personen befinden könnten, musste der LKW angehoben und der darunter befindliche Altpapierhaufen durchsucht werden. Das Anheben des LKW gestaltete sich schwierig, weil zunächst der Altpapiercontainer vom LKW durch Brennschneidarbeiten an den Aufnahmeeinrichtungen getrennt und 2 Kräne (der Feuerwehrkran und der eines Bergungsunternehmens) gleichzeitig eingesetzt werden mussten, um unter den gegebenen räumlichen Bedingungen die Last anheben und versetzen zu können. Die abschließende Kontrolle des Altpapierhaufens ergab, dass keine weiteren Personen durch den Unfall in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Arbeiten wurden auch von der Ortsfeuerwehr Rüningen unterstützt. --- Beim Wohnungsbrand in der Weststadt inhalierten fünf Bewohner eines 6-geschossigen Wohnhauses Rauchgase. Nach der Behandlung durch eine Notärztin wurden die Patienten auf drei Krankenhäuser verteilt. Die Leitstelle alarmierte von der Haupt- und Südwache 2 Führungsdienste, 3 Löschgruppenfahrzeuge und 2 Drehleitern. Hinzu kamen 1 Notarzteinsatzfahrzeug und 5 Rettungswagen. Von den Einsatzkräften wurde in der Schwarzastraße im 3. OG ein ausgedehnter Wohnungsbrand vorgefunden. Auf der Rückseite schlugen bereits lange Flammen aus den Fenstern; es drohte der Flammenüberschlag in die darüber liegenden Geschosse. Auf der Vorderseite waren in den mit Fenstern verschlossenen Laubengang Rauchgase eingedrungen. Beim Eintreffen der Feuerwehr war dieser „außen liegende Flur“ nicht mehr begehbar. Mit Unterstützung der Polizei wurde das Gebäude im betroffenen Bereich geräumt. Eine gezielte, schnelle und wirkungsvolle Brandbekämpfung wurde auf der Vorderseite über den Treppenraum von 2 Trupps unter Pressluftatmern eingeleitet. Eine Drehleiter wurde vor dem Gebäude positioniert (Anleiterbereitschaft). Auf der Rückseite bestand keine Zufahrt zum Brandobjekt. Deshalb musste die Drehleiter „mit Schwung“ über eine weiche Rasenfläche an das Brandobjekt herangefahren werden. Über dieses Hubrettungsgerät wurde dann auf der Rückseite die Brandbekämpfung im Außenangriff durchgeführt. Der Brandüberschlag auf darüber liegende Geschosse konnte verhindert werden. Der Schaden kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden, liegt aber sicherlich über 150.000 €. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt – die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Eine besondere Prägung hatte der Einsatz dadurch, dass aufgrund des vorherigen Tagesdienstalarms die Fahrzeuge mit Einsatzkräften besetzt waren, die im Normalfall Führungsaufgaben wahrzunehmen haben. Nun musste selbst Hand angelegt und unter Pressluftatmern ein Löschangriff durchgeführt werden. Die Motivationslage war so groß und die Abstand zum Feuer so gering, dass einem Brandamtmann sogar das Visier des Helmes dahin schmolz. Jedenfalls war der Einsatzleiter mit der „Arbeit seiner Führungsmannschaft“ sehr zufrieden. Die Fachleute aus dem Vorbeugenden Brandschutz konnten an der Feuerfront interessante Feststellungen über das Verhalten von Baustoffen im Brandfall und über die Rauch- und Wärmeausbreitung in mit Fenstern verschlossenen Laubengängen für die weitere „Verwaltungstätigkeit“ gewinnen. Quelle: Feuerwehr-Einsatzinformation Stadt Braunschweig
28.02.2011

Feuerwehr sucht in Kreuzteichen nach Person

Permalink: aktuell/2011/02/28

Am heutigen Montag wurde um 14:20 Uhr die Feuerwehr Braunschweig von der Polizei alarmiert. Eine Pferdestreife der Polizei war auf der Suche nach einer vermissten 80 jährigen Person auf dem zugefrorenen Kreuzteich in Riddagshausen ein Einbruchloch auf-gefallen. Zwischen dem Loch und dem Ufer waren Spuren zu erkennen. Die Rettungsleitstelle alarmierte auf diese Meldung hin den Wasserrettungszug der Feuerwehr, den Rettungshubschrauber Christoph 30 und die Schnelleinsatzgruppe „Taucher“ der DLRG Braunschweig. Sofort nach dem Eintreffen der Feuerwehrkräfte wurden zwei Feuerwehrmänner mit sogenannten Überlebensanzügen (wasserdichte Schutzanzüge, die das mehr-stündige Überleben in eiskaltem Wasser ermöglichen) zu der vermutlichen Ein-bruchstelle losgeschickt. Von ihnen wurde die nähere Umgebung der Einbruchstelle abgesucht. Das Wasser der abgelassenen Teiche hatte an dieser Stelle eine Tiefe von ca. 50 cm. Der Rettungshubschrauber Christoph 30 hat die Suche nach der Person aus der Luft unterstützt. Durch die geringe Dicke des Eises konnte die Besatzung durch die Eisschicht hindurchschauen. Nachdem der gesamte Bereich abgesucht worden war, wurde die Suche einge-stellt. Sowohl die Feuerwehrkräfte als auch die Besatzung des Hubschraubers konnten keine Person finden. Aufgrund der geringen Wassertiefe kamen die Tau-cher der DLRG nicht zum Einsatz. Wer oder was die Spuren zum oder vom Loch verursacht hat konnte nicht geklärt werden. Quelle: Feuerwehr-Einsatzinformation Stadt Braunschweig
20.02.2011

Feuerwehr rettet Mann aus brennender Wohnung

Permalink: aktuell/2011/02/20

Um 05:10 Uhr lief der erste Notruf in der Integrierten Regionalleitstelle ein: In der Straße Vordere Masch in Harxbüttel soll es im Obergeschoss einer Doppelhaushälfte brennen. Der Bewohner soll sich noch in der Wohnung befinden. Daraufhin wurden mit dem Stichwort „Feuer 2 – Menschenleben in Gefahr“ die Ortsfeuerwehr Harxbüttel, ein Löschzug von der Hauptfeuerwache, mehrere Rettungswagen, ein Notarzt und der Direktionsdienst alarmiert. Sehr schnell wurde der Inhalt des Notrufes von der Besatzung eines zuerst an der Einsatzstelle eintreffenden Polizeifahrzeuges bestätigt. Insofern wussten die Einsatzkräfte bereits auf der Anfahrt, was sie erwartet. An der Einsatzstelle wurde sofort ein Trupp der Ortsfeuerwehr Harxbüttel und ein weiterer Trupp vom Löschzug der Berufsfeuerwehr in das intensiv brennende Obergeschoss geschickt. Da die Ausdehnung des Feuers auf das Dach bereits absehbar war, wurde der Außenangriff über eine Drehleiter eingeleitet. Nach 7 Minuten intensiver Suche im verrauchten Obergeschoss – bei gleichzeitiger Brandbekämpfung - wurde der ca. 25-jährige Bewohner der Wohnung im Badezimmer leblos aufgefunden und ins Freie gebracht. Im Rettungswagen konnte der junge Mann wiederbelebt werden. Er wurde mit Notarztbegleitung in das Krankenhaus Salzdahlumer Straße transportiert. Zunächst wurden eine Rollstuhlfahrerin und ein gehbehinderter Mann in der 2. Doppelhaushälfte von der Besatzung eines Rettungswagens betreut. Nachdem aber das Feuer im Dachbereich auch auf diese Haushälfte übergriff, musste diese Wohnung geräumt werden. Zunächst erfolgte die Betreuung des Paares in einem Rettungswagen. Später wurde der Mann in das Krankenhaus Salzdahlumer Straße transportiert. Die Frau wurde vor Ort durch den ebenfalls hinzugezogenen Notfallseelsorger und Rettungsdienstpersonal betreut. Die Brandbekämpfungsmaßnahmen im Obergeschoss der beiden Doppelhaushälften waren aufgrund der Enge schwierig. Auch musste, um an die Brandherde zu gelangen, zum Ausbau bestimmtes Baumaterial geräumt werden. Da die Drehleiter nicht ausreichend nah an das Gebäude heranfahren konnten, waren die Löscharbeiten vom Drehleiterkorb ebenfalls schwierig. Die Leiter musste im Bereich ihrer Benutzungsgrenze betrieben werden. Um ausreichend Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle verfügbar zu haben, wurden vom Einsatzleiter die Ortsfeuerwehr Thune, ein weiteres Löschfahrzeug von der Südwache und ein Wechselladerfahrzeug mit dem Atemschutzcontainer nachalarmiert. Zur Behandlung der Patienten und zur Absicherung der Einsatzstelle wurde auch das Notarzteinsatzfahrzeug des Landkreises Peine eingesetzt. Ein Rettungssanitäter hatte sich beim Transport eines Patienten zum Ret-tungswagen verletzt – konnte aber nach der Behandlung am Einsatzort verbleiben. Bewährt hat sich erneut der Einsatz mehrerer Notfallseelsorger. An der Einsatzstelle musste auch die Mutter des schwer verletzten Wohnungsinhabers betreut werden. Auch die Nachsorge nimmt bindet derzeit noch diese Einsatzkräfte. Der Einsatzleiter lobt auch der Einsatz der ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Der schnelle Aufbau einer Löschwasserversorgung durch die Ortsfeuerwehr Harxbüttel und der kompetente Einsatz der Atemschutzgeräteträger der Ortsfeuerwehr Thune trugen wesentlich zum Einsatzerfolg bei. Der Schaden ist erheblich. Das Obergeschoss ist ausgebrannt und der Dachstuhl ist zerstört. Die Feuerwehr schätzt den Schaden auf 200.000 Euro. Die Nachlöscharbeiten werden noch mehrere Stunden dauern. Quelle: Feuerwehr-Einsatz-Information Stadt Braunschweig
18.02.2011

Brandtoter nach Zimmerbrand

Permalink: aktuell/2011/02/18

Sofort eingeleitete Rettungsmaßnahmen konnten dem Bewohner nicht mehr das Leben retten. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Zimmer, in dem sich die Person aufhielt, bereits im Vollbrand. Am frühen Donnerstagnachmittag erreichten die Leitstelle der Feuerwehr mehrere Notrufe nahezu gleichzeitig. Gemeldet wurde, dass in der Militschstraße in einem Mehrfamilienhaus im ersten Obergeschoss Flammen und Rauch aus einem Fenster dringen. Laut Aussage eines Anrufers sollte sich noch eine Person in dem Einzimmerappartement aufhalten. Daraufhin wurden der Löschzug der Südwache, der Direktionsdienst, ein Notarzt und ein weiterer Rettungswagen sowie die Ortsfeuerwehr Melverode zum Einsatzort alarmiert. Als die ersten Kräfte nur wenige Minuten später am Einsatzort eintrafen, schlugen bereits die Flammen aus dem Fenster im ersten Obergeschoss. Die sofort eingeleitete Menschenrettung wurde parallel von außen über eine tragbare Leiter und über den Wohnungseingang durch Trupps mit Atemschutzgeräten eingeleitet. Zusätzlich wurde unter dem Fenster ein Sprungrettungsgerät bereitgestellt. In der Wohnung wurde eine männliche Person aufgefunden, die bereits massive Brandverletzungen aufwies. Sie wurde umgehend aus der Wohnung gebracht und den Kräften des Rettungsdienstes übergeben. Der Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod des Mannes feststellen.   Das Feuer in der nahezu vollständig betroffenen Wohnung, konnte nach der Personenrettung, innerhalb weniger Minuten gelöscht werden. Aufgrund der starken Wärmeentwicklung wurde das Zimmer im Anschluss mit der Wärmebildkamera auf Glutnester untersucht. Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit die genauen Umstände des Brandausbruchs. Quelle: Feuerwehr-Einsatzinformation Stadt Braunschweig
16.02.2011

Feuer in Waggum

Permalink: aktuell/2011/02/16

Dank der schnellen Entdeckung eines Feuers in einem Einfamilienhaus am Dienstagnachmittag in der Drosselgasse in Waggum durch die Hausbewohnerin, konnte die Feuerwehr schnell eingreifen und den Schaden gering halten. Durch die erhebliche Rauchentwicklung wurde allerdings das gesamte Haus stark verqualmt. Die Hausbesitzerin hatte gegen 16.00 Uhr Rauch aus dem Hobbykeller bemerkt und sofort die Feuerwehr gerufen. Die Flammen hatten bereits Teile der Holzverkleidung erfasst und die Styropordecke zu Schmelzen gebracht. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an. Quelle: Presseportal Polizei Braunschweig